Unerwünschte Histaminreaktionen werden bei Kindern und Jugendlichen immer häufiger und können wie ein Chamäleon ein breites Spektrum an Symptomen verursachen.
Immer mehr Kinder entwickeln eine immer häufiger schwere Symptomatologie einer Histaminintoleranz.
Das Spektrum der Symptome erscheint schwer überschaubar. Neben allen möglichen allergischen Reaktionen treten häufig Schwindel, Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Sehstörungen, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Schlafstörungen, Müdigkeit, CFS, Erschöpfung, Schwitzen, Zittern, Panik- und Angstattacken, Kreislaufkollaps, Durchfälle, chronische Infektanfälligkeit, Gedeihstörungen, Herzrhythmusstörungen, chronische Schmerzsyndrome, Rheuma, hormonelle Störungen, Schilddrüsenüber- und -unterfunktionen, Autoimmunreaktionen, Amenorrhö, Eisenmangel, Polyneuropathien, epileptische Anfälle, Parästhesien, Taubheitsgefühle …
Ganz sicher können wir generell sagen: Im Hintergrund spielt die Mikrobiom-Metabolom-Immun-Achse immer eine grundlegende Rolle. Histaminprobleme sind nie isoliert zu sehen.
Histamin ist ein kleines Eiweiß, das großen Ärger verursachen kann. Zum einen können Nahrungsmittel mit hohem Histamingehalt Probleme verursachen: Kuhmilchprodukte, Wein, Bier, Lachs, Thunfisch, Bananen, Nüsse, Avocado, Ananas …
Sehr oft sind Schwächen des histaminabbauenden Enzyms DAO für zu hohe Belastungen mit Histamin verantwortlich. Die Aktivität der DAO ist von einem gesunden Darm abhängig.

Siehe auch: bei > Unverträglichkeiten und bei > Haut.
Die Behandlung des Darms und eine intelligente Steuerung des Ernährungsverhaltens können fast immer weiterhelfen!