Schmerzen, Depression, Adipositas und digitale Überlastung bei Kindern
In diesem Beitrag beschreiben wir, wie Kinder und Jugendliche heute in alarmierendem Ausmaß unter chronischen Schmerzen, psychosomatischen Beschwerden, Depressionen, Angststörungen, Suizidalität und ADHS leiden und immer häufiger medikamentös behandelt werden. Und auch Übergewicht, Adipositas mit Sarkopenie, Essstörungen, Seh- und Augenstörungen, digitale Überlastung, Fettlebererkrankungen, Autoimmunerkrankungen, seltene genetische Syndrome sowie muskuloskelettale Fehlhaltungen nehmen bereits im Kindesalter deutlich zu.
Wir zeichnen anhand aktueller Daten das Bild einer tiefgreifenden Gesundheitskrise im Kindes- und Jugendalter und plädieren für interdisziplinäre, nicht rein pharmakologische Präventions‑ und Therapiekonzepte, die Lebensstil, Umweltfaktoren und neuromyologische Ansätze systematisch einbeziehen.
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Kinder leiden an Schmerzen
Immer mehr Kinder und Jugendliche werden immer früher immer schwerer krank. Bereits im Jahr 2019 berichteten die Technikerkrankenkasse mit einer Studie, dass 40 Prozent der befragten Schüler chronische Schmerzen beklagten. Drei von diesen wurden schon mit regelmäßigen Medikamenten Verordnungen versorgt.
40 % der befragten Schülerinnen und Schüler gaben chronische Schmerzen an. Das sind nach gängiger Definition Schmerzen, die seit mindestens drei Monaten wenigstens einmal im Monat auftreten. Rund 33 % aller Schüler berichteten sogar, mindestens einmal pro Woche Schmerzen zu haben.
Laut einer repräsentativen Umfrage leiden vier von zehn Schülern an chronischen Schmerzen.
Wagner, C.J., Ayyad, G., Otzdorff, A. et al. (2019). Behandlungs- und Kosteneffekte der interdisziplinären multimodalen Schmerztherapie bei Patienten mit Rückenschmerz: Eine kontrollierte, nicht-randomisierte Interventionsstudie mit GKV-Daten und Teilnehmerbefragung. Schmerz 33, 128–138.
Das war im Jahr 2019. Im Jahr 2025 sind es rund 50 Prozent von den Kindern und Jugendlichen, die chronische Schmerzen beklagen. Leider werden immer mehr von diesen Kindern mit Medikamenten behandelt. Immer mehr Kinder bekommen Paracetamol, Ibuprofen, Voltaren und immer mehr Kinder beklagen ein Unwohlsein.
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Im Jahr 2024 gab es einen Bericht und da hat sich gezeigt, dass in Deutschland 54,7 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen psychosomatische Beschwerden erleben. Davon gab tatsächlich ein Großteil an, dass sie Kopfschmerzen beklagen.
Die COPSY-Längsschnittstudie des Universitätsklinikums Hamburg Eppendorf beleuchtet die psychische Belastung für Kinder und Jugendliche während der Corona-Pandemie. Die Daten wurden in insgesamt fünf Erhebungswellen zwischen Mai 2020 und Oktober 2022 erhoben. In der fünften Erhebungswelle von September bis Oktober 2022 gaben rund 54,7 Prozent der befragten Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren an, unter Kopfschmerzen zu leiden
COPSY-Studie: Ergebnisse der fünften Befragungswelle: > Online
UKE: > Online
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Über viele Jahre waren es nach offiziellen Quellen nicht mehr als 2 % der Kinder und Jugendlichen, welche an Depressionen litten. Im Jahr 2024 erfasste eine Umfrage der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention die aktuellen Zahlen. Bezüglich der Depression wurde 24 Prozent der Jugendlichen deutschlandweit mit einer Depression diagnostiziert. Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden also an einer Depression und werden auch entsprechend pharmakologisch behandelt.
Laut Umfragedaten der „Stiftung Deutsche Depressionshilfe und Suizidprävention“ belief sich im Jahr 2024 deutschlandweit der Bevölkerungsanteil mit medizinisch diagnostizierter Depression auf rund 24 Prozent. Im Vergleich zum Jahr 2020 bedeutet dies einen Anstieg um drei Prozentpunkte.
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In dieses Bild passt die Suizidquote. Die Suizidquote stieg von 0,5 % im Jahr 1999 dann auf 2 % im Jahr 2019 und inzwischen sind wir auf 3,1 % im Jahr 2019 und tatsächlich weiter steigende Tendenz.
Bei Mädchen (im Alter von 10 bis 14 Jahren) stieg die allgemeine Suizidrate von 0,5 Prozent im Jahr 1999 auf 2 Prozent im Jahr 2019 an. Bei Jungen (im Alter von 10 bis 14 Jahren) stieg die allgemeine Suizidrate von 1,9 Prozent im Jahr 1999 auf 3,1 Prozent im Jahr 2019 an.
MSD Manuals: > Online
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Im Jahr 2019 war der Anteil der Kinder und Jugendlichen, welche mit Angststörungen diagnostiziert waren bei 10% Prozent. Im Jahr 2025 ist die Zahl der Betroffenen auf 15- 20 % angestiegen. „Xanax“ und Benzodiazepine sind inzwischen kein auf die USA begrenzter Skandal, sondern ist an deutschen Schulen angekommen
Mit einer Prävalenzrate von ca. 10 %-15 % sind Angststörungen im Kindes- und Jugendalter die häufigsten psychischen Störunge.
e.Medpedia; Springermedizin: > Online
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Übergewicht, Adipositas & Sarkopenie
Die Daten aus 33 europäischen Ländern von der WHO zeigen, dass 34 Prozent von den Kindern in der Altersgruppe von sieben bis neun Jahren an Übergewicht und Adipositas leiden. Nicht nur, dass das schlimm genug wäre, nein, 70 Prozent von diesen Kindern mit starkem Übergewicht und Adipositas leiden leider auch an einer Sarkopenie, das heißt einem Muskelschwund. Dieser Muskelschwund war bisher in der Medizin eigentlich nur im höchsten Alter die Regel, altersentsprechend, und jetzt leiden die Kinder an dem Muskelschwund, denn das Fett verdrängt die Muskeln.
Damit kommt eine ganze Serie an muskuloskelettalen Beschwerden mit in Gang. Muskelschmerz, Gelenkschmerz, Wirbelsäulenschmerz und,-tatsächlich schlägt jetzt schon im Kinder- und Jugendalter die Osteoporose und Osteopenie zu. Denn die falsche Ernährung und die körperliche Inaktivität führen hier in eine Katastrophe.
Daten aus 33 Ländern der Europäischen Region der WHO: Insgesamt lebten 29% der Kinder in der Altersgruppe von 7 bis 9 Jahre in den untersuchten Ländern mit Übergewicht bzw. Adipositas. Die Prävalenz war unter Jungen (31%) höher als unter Mädchen (28%).
WHO. > Online
69,7 % der untersuchten Kinder zeigten eine Sarkopenie. Kinder mit Sarkopenie zeigten in den Blutuntersuchungen höhere Gamma-Glutamyl-Transferasen (GGT), Glutamat-Pyruvat- Transaminasen (GPT) sowie ein höheres hoch-sensitives C-reaktives Protein (hs-CRP). Zudem zeigten sich höhere diastolische Blutdruckwerte sowie eine geringere kardiorespiratorische und muskuläre Fitness. Die Ergebnisse zeigen den klinischen Wert der adipogenen Sarkopenie bereits in dieser Altersgruppe. Bislang fehlen allerdings eine eindeutige Definition der adipogenen Sarkopenie sowie deren Erfassung im Kindes- und Jugendalter.
Knappmann, Carolin (2023). Gesundheitsrisiken einer sarkopenischen Adipositas im Kindes- und Jugendalter. Dissertation, Universität zu Köln. > Online
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Nicht nur Adipositas-Zahlen steigen, sondern die Zahlen zur Essstörung mit einem gestörten Essverhalten, häufig auch mit Anorexie, steigen ebenfalls. In Deutschland findet also das Robert-Koch-Institut, dass tatsächlich 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren ein gestörtes Essverhalten zeigen. Eine Katastrophe.
Magersucht bei Kindern und Jugendlichen steigt rasant – was Eltern jetzt wissen müssen: Die Corona-Pandemie treibt nicht nur die Belegung auf den Intensivstationen nach oben. Auch die Überweisungen in Kinder- und Jugendpsychiatrien sind so hoch wie nie. Besonders stark steigen die Erkrankungszahlen bei den Essstörungen, allen voran der Magersucht. In Deutschland finden sich dem Robert-Koch-Institut zufolge bei fast 22 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Alter zwischen 11 und 17 Jahren Hinweise auf ein gestörtes Essverhalten, wobei Mädchen fast doppelt so häufig betroffen sind wie Jungen.
Helios Gesundheitsmagazin; > Online
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Die Kurzsichtigkeit bei Kindern nimmt stark zu. Man geht davon aus, dass bis im Jahr 2050 40 bis 50 Prozent aller Kinder und Jugendlichen kurzsichtig sind.
Immer mehr Kinder entwickeln im mehrschichtigen „optischen Stress“ auch Akkommodation-Störungen, lichtempfindliche Augen, verdeckten erhöhten Augeninnendruck und „Normaldruck Glaukom“
Kinder mit Akkommodationsstörungen entwickeln Schwierigkeiten beim Lesen. In Vergesellschaftung mit Dysregulationen der Blickmotorick, dem Nacken sowie der vertikalen und horizontalen Blickbewegungsmuster, können Dyslexie, Dyskalkulie und Schwierigkeiten mit der Konzentration generiert werden.
Im Schnitt, aktuelle Untersuchung, zeigt sich, dass Kinder und Jugendliche im Schnitt pro Tag acht Stunden in Social Media und Computer und am Gamen sind.
Wenn man die Recherchen und Daten von Professor Dr. med. Joachim Bauer, welche er in seinem Buch Realitätsverlust zusammenfasst, näher betrachtet, zeigt sich, dass die digitale Dysregulation zunimmt und immer öfter in partielle dissoziative Störungen übergeht.
Siehe auch: > Digitale Medien
STARREN AUF BILDSCHIRM: Kurzsichtigkeit bei Kindern nimmt stark zu: Laut einer aktuellen Prognose werden bis zum Jahr 2050 mehr als 40 Prozent aller Kinder und Jugendlichen kurzsichtig sein. Mädchen sind dabei stärker gefährdet als Buben und Kinder in Städten mehr als jene auf dem Land. Für den Anstieg verantwortlich gemacht wird unter anderem das zunehmende Starren auf Bildschirme. – Science ORF.at /25. September 2024 / > Online
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Bei 8 Stunden online, Tablet, Smartphone und Computer, fragt man sich, ob diese Kinder und Jugendlichen überhaupt noch schlafen können. In der Tat schlafen sie schlecht und in der Tat sind sie am Morgen entsprechend müde,- und in ihrer Aufmerksamkeit beeinträchtigt. Das führt dazu, dass ADHS und ADS mit steigenden Zahlen auffällt. Inzwischen leiden laut offiziellen Daten rund fünf Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland an ADHS.
Es gibt 116.220 Varianten von ADHS: … Laut internationalen Studien haben etwa sieben Prozent aller Minderjährigen ADHS. Und die Zahl der Diagnosen steigt weiter an.
MSN, Microsoft News. > Online
Im Jahr 1987 wurde die Diagnose erstmals beschrieben und ganz wenige Kinder waren betroffen. Wenige Kinder wurden mit Psycho-Stimulantien wie Ritalin, Concerta und Konsorten behandelt. Dann hat sich die Anzahl der betroffenen Kinder verdoppelt, verdoppelt und verdoppelt. Ebenfalls hat sich die Anzahl der Kinder, die mit Medikamenten behandelt wurden, nochmal verdoppelt und verdoppelt und verdoppelt. Und heute hören wir, dass das eine genetische Erkrankung wäre.
Bezüglich der Verordnung von Ritalin gibt es dann abenteuerliche Unterschiede. So wird zum Beispiel in einigen Kantonen in der Schweiz achtmal mehr Ritalin verordnet als in anderen Kantonen. Sehr überraschend, also da fragt man sich, ob die Genetik wirklich die Rolle spielt. In Hamburg wird viel, viel mehr Ritalin verordnet als in allen anderen Bundesländern, drei- bis viermal so viel.
Auch da stellt sich die Frage nach der Genetik und überhaupt stellt sich die Frage, ob sich zwischen 1980 und 2025 wirklich die Gene verändert haben oder ob nicht die Gesellschaft sich verändert hat und ob nicht hier einige Diagnose in die Krankheit führen. Deshalb mahnen wir zur Vorsicht mit Ritalin. Die Arbeiten des Cochrane-Institut in Dänemark bezweifeln, dass Ritalin wirksam ist und Cochrane Deutschland bezweifelt dies ebenfalls, obwohl einige kleine Studien gezeigt haben, dass alles gut zu sein scheint, und keinerlei Nebenwirkungen zu beobachten wären. Spannenderweise sind aber Ritalin und Amphetamine als Dopingmittel im Sport verboten, sie sind verboten als Psycho Stimulantien, sie sind verboten zum Abnehmen. Leider verursachen diese Pharmaka, ebenso wie Cocain und Heroin, kurzfristig einen Boost im Aufmerksamkeitsverhalten und der Lernfähigkeit.
Es stellt sich jedoch die Frage, wie sinnvoll diese Gaben mittel- und längerfristig sind, und wo das hinführt. Deshalb mahnen wir zur Vorsicht, aber wir werden darüber berichten und unterrichten.
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Die Fettleber bei Kindern / MASLD
Immer mehr Kinder leiden an einer metabolischen assoziierten nicht alkoholischen Fettleber.
Aus „NAFLD“ wird „MAFLD“: die „Nicht-alkoholische Fettleber” hat auf Vorschlag namhafter Hepatologen einen neuen Namen erhalten und soll fortan „Metabolismus-assoziierte Fettlebererkrankung” heißen.
MEDICAL TRIBUNE, medonline: > Online
Und es sind nicht die Kinder, die schon mit Adipositas auffällig sind und die schwer übergewichtig sind. Das sind auch sehr schlanke Kinder, die jetzt schon eine Fettleber haben. Das Grundproblem ist eine stille Entzündung. Der Hauptfeind von diesem Organ sind Süßgetränke, Fruchtzucker, Säfte und Smoothies. Leider ist die Unkultur von Süßgetränken, die Unkultur von Fastfood, ultraprozessierte Ernährung, geht Hand in Hand mit digitaler Überwältigung. Tatsächlich 33 bis 40 Prozent von den Kindern und Jugendlichen leiden in den USA schon an dieser Fettleber. Diese Fettleber ist ein Sprungbrett in Müdigkeit und Autoimmunerkrankungen. Und in Deutschland sind die Zahlen ebenfalls steigend.
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Zu Autoimmunerkrankungen: Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden heute schon an Autoimmunerkrankungen. Mädchen werden diagnostiziert mit Hashimoto im Alter von 14, 15, 16 Jahren. Hashimoto war früher eine relativ seltene Erkrankung und heute sind die Zahlen steigend. Immer mehr Mädchen und Jungs leiden auch an der Diagnose Multiple Sklerose, immer mehr Kinder und Jugendliche auch an rheumatoider Arthritis. Die Frage stellt sich da, ob diese Autoimmunerkrankungen tatsächlich eine genetische Ursache haben oder ob andere Dinge wesentlich fürs Verständnis sind.
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In unserem Praxiszentrum und in unserem Netzwerk tauchen auch immer mehr Kinder mit seltenen Erkrankungen auf. Die seltenen Erkrankungen beinhalten in der Tat häufig genetische Schwachstellen und belastete Nervennetzwerkschaltkreise. So können wichtige Schalter, wie Ionenkanal Systeme betroffen sein. Kanal-defekten, wie der Calciumkanaldefekt, kann dann zum Beispiel Epilepsie, Spastizität, Stoffwechselbelastungen und Bewegungsstörungen verursachen. Auch Kaliumkanaldefekte können Epilepsien, Entwicklungsstörungen und Schmerzen verursachen.
Ferner zeigen sich immer mehr Enzymdefekte und Mitochondriopathien, also Schwachstellen im Energiestoffwechsel bei den Mitochondrien. Wir haben auch immer mehr Kinder mit Spastizität, mit Myopathien, immer mehr Kinder mit Muskeldystrophien, 4 Kinder mit der Muskeldystrophie Duchenne, aber auch 3 mit der Muskeldystrophie Becker-Kiener.
Wir betreuen auch Kinder mit seltenen Speicher- und Stoffwechselkrankheiten. Dazu gehören Mukopolysaccharidosen und andere lysosomale Speichererkrankungen wie das Salla‑Syndrom.
Außerdem begleiten wir Kinder mit neurodegenerativen Erkrankungen wie der metachromatischen Leukodystrophie. Ebenso arbeiten wir mit Patientinnen und Patienten mit Harnstoffzyklusdefekten, zum Beispiel einem Ornithin‑Transcarbamylase‑Mangel, bei dem es zu einer ausgeprägten Ammoniakansammlung im Gehirn kommen kann.
Zunehmend kommen auch Kinder mit einer Cerebralparese zu uns, die wir interdisziplinär unterstützen – immer mit dem Ziel, Alltagsfunktionen, Teilhabe und Lebensqualität bestmöglich zu fördern.
Unsere Herangehensweise ist darauf ausgerichtet, das medizinische Wissen zu diesen seltenen Erkrankungen mit den (neuro)biochemischen und neuromyologischen Konzepten zu verbinden, die wir am ZiT – Zentrum für interdisziplinäre Therapien entwickelt haben und kontinuierlich weiter vertiefen.
Und eines ist gewiss: Es gibt neben den genetischen Faktoren ganz viele Bypass-Systeme und ganz viele Lösungsstrategien aus dem Ökosystem Gesundheit.
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Immer mehr Kinder werden auffällig mit Skoliosen, Rückenschmerzen, Schulterarmsyndromen, mit muskelinduzierenden Symmetriestörungen in den Kopfgelenken (MISS). Immer mehr Kinder tauchen auf mit Schwindel, mit Ohrgeräuschen. Das hängt mit dem muskuloskelettalen System zusammen und mit einer falschen, einseitigen Benutzung des Bewegungsapparats. Zu viel Sitzen, körperliche Inaktivität, zu viel Bildschirm und zu viel Social Media beugen den Bewegungsapparat. Und auch hier hilft nicht ein Medikament, sondern Training, Behandlung und Aufrichtung sowie eine gesunde Ernährung.