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Osteoporose

Osteoporose ist nicht mehr nur die Erkrankung älter werdender Menschen, sondern trifft immer mehr Jugendliche. Die Vergesellschaftung von körperlicher Inaktivität, Übergewicht Muskelschwund, Obesity-Sarkopenia; und nicht zuletzt Mikronährstoffmangel mit gravierenden Unterversorgungen an Vitamin D, Omega 3, Aminosäuren, Mineralstoffen und B- Vitaminen führt miteinander zur juvenilen Osteoporose.

Über lange Zeiten erschien es sicher, dass die Qualität der Knochen von der Dichte abhängig sei. Diese Vorstellung entpuppte sich als nicht richtig. Untersuchungen zu Gesetzmäßigkeiten aus der Physik und umfassende moderne Forschung aus der Raumfahrt wissen dies besser. Die Materialeigenschaft einer hohen Dichte führt nicht zu einer besseren Stabilität. Je dichter das Material, desto brüchiger die Substanz. Glas, Eis und Beton verfügen über eine hohe Dichte, und brechen deshalb schnell.

Leichtbauweise

Der menschliche Knochen hat sich in einer fantastischen Leichtbauweise bei einer optimalen Elastizität zu höchster Stabilität entwickelt. Mit nur einem Hundertstel an Material konnte sich eine 100 mal bessere Stabilität entwickeln.

Wie beim Eifelturm, modernen Hängebrücken, der Biosphärenkuppel in Montreal, oder der modernen Architektur von Hochhäusern bestimmt die Innenarchitektur mit intelligenten Querstreben und Zug-Gurtungs-Systemen die perfekte Belastbarkeit. Die Innenarchitektur des menschlichen Knochens ist abhängig von den auf ihn einwirkenden Kräften und damit von muskulärer Aktivität.

Intelligentes Training kann unsere Knochen bis ins höchste Alter dynamisch stabil halten. Immobilisation führt zum Abbau und Knochenverlust. Selbst die Gene für unsere Knochen werden über muskuläre Aktivität und einwirkend Schwerkraft ein-, oder eben ausgeschaltet.

Knochen sind nicht aus Stein.

Jeder Knochen ist ein lebendiges Gewebe, das sich ständig im Umbau befindet. Verantwortlich dafür sind Zellfamilien, die Knochenmaterial entweder auf- oder abbauen. Die Osteoblasten bauen Knochenmaterial auf, die Osteoklasten bauen Knochen ab. Im gesunden Zustand sollten sich beide die Waage halten. Jedem natürlichen Abbau sollte eine Erneuerung mit entsprechendem Aufbau von Knochenmaterial folgen. Denn wenn mehr Knochenmaterial verschwindet als entsteht, dann kommt es zu Mangelzuständen im Knochen. Wir nennen das Osteoporose. Die Knochen werden instabil und brüchig.

Der wichtigste Reiz für gesunde und damit stabile Knochen ist Bewegung. Bewegung, darunter verstehen wir zunächst einmal muskuläre Aktivität. Mit den Muskeln heben wir ein Bein, strecken einen Arm aus. Aber nicht nur das. Mit muskulärer Aktivität beeinflussen wir nicht nur die Lage und Richtung eines Knochens. Sie ist auch mitverantwortlich für den Auf- und Abbau von Knochensubstanz.

Durch muskuläre Kraftübertragung nimmt die Knochensubstanz an Masse zu. So wie ein Muskel größer und stärker wird durch Bewegung, so wird auch ein Knochen dicker und umfangreicher. Aber nicht nur die Masse an knöchernem Gewebe wird größer. Auch die Struktur des Gewebes wird verändert. Es entsteht eine stabile Innenarchitektur im Knochen. Denn die Knochenbälkchen ordnen sich unter muskulärer Belastung in stabilen Querverstrebungen an, sie vernetzen sich untereinander. Ein schönes Beispiel ist die Konstruktion des Eiffelturms. Nicht allein die Masse an Stahl ist für den außergewöhnlichen und vor allem stabilen Bau verantwortlich. Mitentscheidend sind die Struktur und die Vernetzung der Stahlstreben untereinander.

Ohne Bewegung geht das Gerüst der Querstreben verloren. Der Bau des Knochens stürzt nach und nach in sich zusammen. Denn die Aktivierung der knochenaufbauenden Zellfamilien – der Osteoblasten – geht verloren. Würden wir uns also nicht mehr bewegen, dann ginge sowohl die Masse unserer Knochen verloren als auch die Zahl der Querbälkchen. Ihre Vernetzung untereinander würde Lücken bekommen, der Knochenbau würde in sich zusammenstürzen.

Zelluläre Versorgung

Für das stabile Gleichgewicht der Knochensubstanz, d.h. für die ausgeglichene Arbeit der Osteoblasten und Osteoklasten, ist ein weiterer Gesichtspunkt wichtig. Und der liegt auf zellulärer Ebene. Zellen brauchen Energie. Damit Energie in das Innere einer Zelle kommt, muss der entscheidende Treibstoff – Glucose – vom Blut durch die Zellwand ins Innere der Zelle transportiert werden. Dazu ist eine Andockstelle / Insulinrezeptor erforderlich, durch die die Glucose in die Zelle gelangen kann. Ein funktionstüchtiges, ausbalanciertes Zusammenspiel von Glucose und Insulinrezeptoren garantiert so den moderaten und regelrechten Knochenaufbau.

Bei jedem chronischen Überangebot von Zucker und Kohlehydraten stellen sich nicht nur in der Bauchspeicheldrüse, sondern auch in vielen anderen Organen des Körpers Schwierigkeiten ein, was den Transport von Nährstoffen und die Energieversorgung anbetrifft. Liegt eine Insulinresistenz vor, passen Insulin und seine Bindestelle, der Insulinrezeptor, nicht mehr zusammen. Es entsteht eine Notsituation in der Zelle. Für die Knochen bedeutet dies eine Verringerung der Osteoblasten und eine Vermehrung der Osteoklasten. Der Knochen wird abgebaut und Osteoporose entsteht.

Kausal wirksam!

Neben Bewegung, Kraft Training und KiD – Kraft in der Dehnung sowie Galileo Training wirken Glycoplan mit individualisierter Mikronährstofftherapie und wirken kausal.

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