Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung der neuromuskulären Erregungsübertragung. Antikörper, meist gegen die Acetylcholin-Rezeptoren, stören die Signalübertragung an der motorischen Endplatte. Die Folge ist eine belastungsabhängige Muskelschwäche.
Neben den Antikörpern spielen der Thymus und das Komplementsystem eine Rolle. Auch eine genetische Veranlagung (z. B. bestimmte HLA-Merkmale) wird diskutiert.
Ergänzend zur fachärztlichen Behandlung betrachten wir ergänzend den Darm, die Ernährung und den Stoffwechsel. Denn Darmentzündungen und Mikronährstoffmängel werden als deutliche Mitfaktoren bei Autoimmunerkrankungen diskutiert.
So verbinden wir Myoreflextherapie & sensomotorische Stimulation, eine darmfreundliche, glutenfreie Ernährung und eine individuell abgestimmte Mikronährstoffversorgung mit der fachärztlichen Therapie.