Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung. Es kommt zu einer Blockade der Acetylcholin-Rezeptoren an der motorischen Endplatte. Diese wird dereguliert, es entsteht eine Muskelschwäche, und insgesamt handelt es sich um eine neuromuskuläre Erkrankung.
Ganz sicher spielen die Antikörper eine Rolle, deshalb spielt der Thymus eine Rolle. Ganz häufig kann tatsächlich auch das Gerinnungssystem, das Komplementsystem, dereguliert sein. Es gibt prädisponierende Faktoren wie das HLA I und II, das HLA-B08, DRB1 und so weiter. Tatsächlich kann die „Feuerwehr“ Glucocorticoide sein, aber dann machen wir in jedem Fall eine glutenfreie Ernährung.
Die Myasthenia gravis gründet auf Stoffwechselentzündung, Silent Inflammation, im Darm mit „silent Intoxikation“ und lässt sich deshalb schrittweise sehr konsequent und gut behandeln. Und dazu kommt aus unserer Sicht und Erfahrung – wie wir es auch im Rahmen des Dr.-Mosetter-Prinzips anwenden – eine ganzheitliche Strategie mit Myoreflextherapie, darmfreundlicher Ernährung, gezielten Mikronährstoffen und der Förderung der mitochondrialen Funktionen.
Wir behandeln die Darm-Leber-Gehirn-Achse, Präbiotika, Probiotika, kontrollieren wieder, sodass wir in der Regel die harten Geschosse, die leitlinienmäßig wie Cyclosporin, Methotrexat, Cyclophosphamid, die man aus den Chemotherapien erkennt, nicht verwenden müssen. Auch moderne Immuntherapien und Antikörper kann man in der Regel vermeiden.
Die erste Patientin mit Myasthenia gravis haben wir schon im Jahr 2002 behandeltEine junge Frau, die in: zwischen wieder Profi-Skirennen fährt, auch ohne Medikamente, ist durchaus möglich.