PMS
Das Prämenstruelle Syndrom (PMS) umfasst zyklusabhängige körperliche, psychische und seelische Beschwerden, die 4 bis 14 Tage vor der Regelblutung auftreten und mit Beginn der Menstruation abklingen. Häufige Symptome sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Brustspannen, Unterleibsschmerzen, Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Wassereinlagerungen.
Etwa 8 von 10 Frauen haben Beschwerden vor der Menstruation. Beim prämenstruellen Syndrom (PMS) sind diese so stark, dass die Lebensqualität deutlich leidet. Die genaue Ursache ist unklar, doch die weiblichen Geschlechtshormone spielen eine zentrale Rolle. Betroffene Frauen reagieren offenbar besonders sensibel auf die Hormonschwankungen im Zyklus. Vermutet wird vor allem ein Ungleichgewicht zwischen Östrogen und dem Gelbkörperhormon Progesteron.
Differentialdiagnostisch sollten eine Endometriose, Schilddrüsenunterfunktionen oder endokrinologische Tumoren ausgeschlossen werden.
Zur Linderung tragen oft ernährungsmedizinische Maßnahmen, mit Zucker-und Fruchtzucker Verzicht, Glutenfreie und Kaseinfreie Rotationskost sowie Myoreflextherapie mit KiD- Übungen und Entspannungstechniken bei.
Sehr wirksam sind zudem die Mineralstoffe Magnesium, Selen und Zink, die Supplementation von B- Vitaminen (B6/ B12/Folsäure), Omega 3 Fette, Phytopharmaka, die therapeutischen Monosaccharide Mannose und Galactose, Mönchspfeffer, Yamswurzeln und Melatonin Spray bei.
PCOS
Das Polyzystische Ovar Syndrom (PCOS) ist eine der häufigsten hormonellen Störungen bei Frauen im gebärfähigen Alter (betrifft 8–15 %), beginnt oft schon mit der Pubertät und ist durch einen Überschuss an männlichen Hormonen (Hyperandrogenämie), unregelmäßige Zyklen, unerfüllten Kinderwunsch und oft viele kleine Zysten an den Eierstöcken gekennzeichnet.
Im Vordergrund der Beschwerden sind zudem Hautprobleme, Akne, Hirsutismus, Haarausfall, nicht metabolische Fettleber (MAFLD), Übergewicht, Unterleibs-und Genitalbeschwerden.
Im biochemischen Zentrum der Pathophysiologie stehen Insulinresistenz, Hyperinsulinämie, Östrogendominanz, Progesteron-Mangel und ein Überschuss an Androgenen
Unglücklicherweise bleibt das PCOS häufig undiagnostiziert, und die Symptomatologie wird mit Antidepressiva und Schmerz-medikation häufig oberflächlich falsch behandelt.

Chronischer Stress und Stoffwechsel-Stress führen zu Insulinresistenz und Östrogendominanz; diese verstärken sich gegenseitig und resultieren in niedrigen Cortisolspiegeln sowie Nebennierenerschöpfung, was den Stress und die Symptome weiter anheizt.
Endomitriose
Die Endometriose ist eine häufige chronische Erkrankung, bei der gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe außerhalb der Gebärmutter (z.B. Bauchfell, Eierstöcke) wächst. Sie ist in der Regel immer gutartig, Sie betrifft etwa 10-15 % der Jugendlichen und jungen Frauen und verursacht oft starke Schmerzen, insbesondere während der Menstruation. Die Beschwerdebilder beinhalten Rückenschmerzen, Hüftschmerzen, Genitalschmerzen, Blasenschmerzsyndrome, Übelkeit, Schwindel, Müdigkeit und Fatigue Syndrome. Zudem ist die Endometriose häufig ein Hintergrund zu unerfülltem Kinderwunsch, und verbunden mit dem Verlust des Inneren Rhythmus, Schlafstörungen und Depressionen. Die Diagnose erfolgt in der Regel leider viele Jahre zu spät und erfolgt durch Untersuchung, Ultraschall, MRT und Bauchspiegelung.
Nach jahrelanger Verschleppung mündet die letzte Phase einer Behandlung in einer operativen Entfernung der Herde sowie einer hormonellen Therapie.
An erster Stelle eines interdisziplinären Konzeptes stehen Untersuchungen des hormonellen Status. Häufig finden sich stark erniedrigte Progesteron-Spiegel, erhöhte Cortisol-Werte, reduzierte Verfügbarkeit von Tryptophan, Melatonin und Serotonin. Gleichzeitig herrscht eine Östrogendominanz. Im Vordergrund stehen zudem erhöhte Leberwerte, verdeckte erhöhte Blutzuckerwerte, erhöhte Insulinspiegel, erhöhter HOMA- Index, hohe Fettwerte und massive Unterversorgungen von Vitamin D, der B-Vitaminen und der Mineralstoffe Selen, Zink, Eisen und Magnesium.
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Es braucht körperliche Regulation!

Körperliche, neuromuskuläre Behandlung wirkt dem Stress im Körper entgegen. Die Region des Unterleibs wird reguliert. Myoreflextherapie und KiD sind dafür sehr hilfreich!