Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind in der Kinder-und Jugendmedizin auf dem Vormarsch
Darmblutungen aus dem Dickdarm kommen selten aus heiterem Himmel. In den allermeisten Fällen gehen Reizungen, Durchfälle und Nahrungsmittel- Unverträglichkeiten des Dünndarms voraus. Mikroskopische „stille“ Entzündungen des Dünndarms, sowie ein „leaky gut“, über welches unverdaute Nahrungsmittelbestandteile und Toxine, die Darm- Blut Schranke durchdringen, leiten ein Immunantwortverhalten ein. Die entsprechenden Antikörper können dann den Dickdarm angreifen, die Schleimhaut erodieren und schwere Entzündungen mit Blutungen verursachen.
Bei CED zeigt sich besonders deutlich, wie vielschichtig (und entsprechend individualisiert) eine kausale Therapie Strategie sein muss.

Nicht selten spielen Schwermetall- Belastungen und Post- Infektionssyndrome zusätzliche krankheitsverursachende Rollen. Mineralstoffmangel, im Besonderen Zink- und Selenmangel, Vitamin D und B- Vitaminmangel und die ungenügende Versorgung mit Omega 3- Fettsäuren wirken sich außerdem belastend aus.
