… Mehr Proteine, mehr Fette, mehr „echte“ Lebensmittel, weniger Zucker, weniger (raffinierte) Kohlenhydrate und viel weniger stark verarbeitete Produkte. Genau dafür stehen wir seit Jahren – wissenschaftlich fundiert und deutlich differenzierter formuliert.
Wissenschaftlich fundierte Rahmenwerke
Der Glycoplan von Dr. med. Kurt Mosetter und die aktualisierten Ernährungsrichtlinien der Eat-Lancet-Kommission für 2025 werden als wissenschaftlich fundiertes Rahmenwerk beschrieben, das darauf abzielt, den menschlichen Stoffwechsel zu seinen evolutionären Ursprüngen zurückzuführen.
Die (über Jahrzehnte ignorierten) Low Carb Konzepte verschiedener Pioniere, unter anderem von Prof. Dr. Nicolai Worm sowie Glycoplan Konzepte nach dem Dr. Mosetter Prinzip können heute über Prof. Dr. Dr. Walter Willet und die Harvard Medical School for Nutrition als bestätigt etabliert werden. Diese Konzepte werden auch über den Teller der Eat-Lancet Commission abgebildet.
Gesunde Teller – „healthy plates“
Sowohl der Harvard Healthy Eating Plate als auch die aktuelle 2025 EAT-Lancet Commission (Version 2.0) bieten wissenschaftlich fundierte Modelle für eine Ernährung, die Gesundheit und Nachhaltigkeit vereinen und den Glycoplan untermauern:
Der Harvard Healthy Eating Plate
Dieser Teller dient als praxisnaher Leitfaden für die Zusammensetzung einzelner Mahlzeiten:
50 % Obst und Gemüse. Davon werden 30 % Gemüse und 20 % Fructose- arme Früchte mit Fokus auf Vielfalt und Farben. Wichtig: Kartoffeln zählen hier aufgrund ihres hohen Stärkegehalts nicht als Gemüse.
26 % Gesunde Proteine: Fokus auf Fisch, Geflügel, Hülsenfrüchte und Nüsse. Rotes Fleisch und verarbeitetes Fleisch (Wurst) sollten stark begrenzt oder vermieden werden.
Pflanzenöle: Verwendung gesunder Fette (z. B. Oliven- oder Rapsöl); Butter und Transfette einschränken.
24 % Vollkornprodukte: Bevorzugung von unverarbeitetem Getreide wie Quinoa, Hafer oder braunem Reis gegenüber raffinierten Produkten wie Weißbrot.
Getränke: Wasser, Tee oder Kaffee (wenig Zucker) statt zuckerhaltiger Getränke. Milchprodukte auf 1–2 Portionen pro Tag begrenzen.
EAT-Lancet Commission 2025 (Planetary Health Diet 2.0)
Die im Oktober 2025 aktualisierte Version erweitert das Konzept um globale ökologische Grenzen und soziale Gerechtigkeit:
Kernbotschaft: Eine massive Steigerung des Verzehrs von Hülsenfrüchten (bis zu +190 %) und Gemüse sowie eine Reduktion tierischer Produkte (ca. -25 %) weltweit.
Dazu werden nur noch 17% langkettige Kohlenhydrate empfohlen.
„Der Gesund Teller“ beinhaltet wiederum 50 % Obst und Gemüse, davon 30 % Gemüse und 20 % Fructose- arme Früchte.
Zudem werden um die 17 % pflanzliche Proteine und wertvolle pflanzliche Öle, im Besonderen Olivenöl empfohlen
Ziele: Ernährung von 10 Milliarden Menschen innerhalb der planetaren Belastungsgrenzen.
Metabolische Flexibilität: Analog wie im Glycoplan zielt sie auf die Prävention von Stoffwechsel-Krankheiten ab und könnte laut Bericht 2025 jährlich bis zu 15 Millionen vorzeitige Todesfälle verhindern.
Anpassbarkeit: Die Leitlinien sind explizit so gestaltet, dass sie an verschiedene Kulturkreise und regionale Gegebenheiten angepasst werden können.
Vergleich und Synthese: Die Konzepte einer alten Kohlenhydrat-Mast mit der Bevorzugung von viel Kohlenhydraten, Kartoffeln und Getreideprodukten sind definitiv überholt. Natural Eating gehört die Zukunft
Der Konsens zwischen der weltweit führenden Harvard Medical School, EAT-Lancet Commission 2025 (Planetary Health Diet 2.0) bestätigt die Konzeption Glycoplan bis in die Details
Prävention: Beide Modelle dienen der Vorbeugung von Typ-2-Diabetes, NAFLD und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Evolutionäre Logik: Die Rückbesinnung auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel („Natural Eating“) wird durch die wissenschaftliche Evidenz der Harvard Medical School gestützt
Die neuen US Leitlinien („Dietary Guidelines 2025–2030“), Glycoplan und Natural Eating.
Sie rücken Eiweiß (einschließlich Fleisch, Fisch und Milchprodukten) sowie reichlich Gemüse und Obst in den Vordergrund, während zugesetzter Zucker, Fruchtzucker, Pizza & Pasta und stark verarbeitete Lebensmittel klar begrenzt werden.
Im Zentrum steht bei uns immer schon eine Ernährung mit ausreichend gesunden Fetten, viel Gemüse und überwiegend unverarbeiteten Lebensmitteln (wir sprechen von „natural eating“). Stark verarbeitete Produkte, zuckerreiche Getränke und (raffinierte) Kohlenhydrate stehen bei uns seit jeher auf „rot“.
Unzählige wissenschaftliche Studien und große Übersichtsarbeiten zeigen, dass ein hoher Anteil ultraverarbeiteter Lebensmittel mit einem erhöhten Risiko für Übergewicht, Herz‑Kreislauf-Erkrankungen und Typ‑2‑Diabetes verbunden ist. Eine eiweiß- und ballaststoffreiche Kost mit vielen unverarbeiteten Lebensmitteln unterstützt Gewichtskontrolle, Blutzucker-Regulation und Herzgesundheit, wenn sie Teil eines insgesamt ausgewogenen Ernährungskonzepts ist. Anders als die neue US‑Pyramide fokussieren wir nicht einseitig auf Fleisch, sondern betonen auch pflanzliche Eiweißquellen wie Hülsenfrüchte und Nüsse.
Der Glycoplan steht genau für das, was in den Medien nun als „neu“ propagiert wird: weg von Zucker, Weißmehl und stark verarbeiteten Produkten, hin zu natürlicher, proteinreicher, stoffwechselfreundlicher, antientzündlicher Ernährung. Der Glycoplan setzt konsequent auf „Natural Eating“: wenig kurzkettige, „schlechte“ Kohlenhydrate, dafür viel Gemüse, hochwertige Fette, proteinreiche Lebensmittel und zuckerarme Früchte. Über das Ampelsystem (grün/gelb/rot) werden stark zucker- und glutenhaltige, industriell verarbeitete Produkte klar eingeschränkt oder gemieden.
Wie die „umgedrehte“ US‑Pyramide priorisiert der Glycoplan echte, möglichst unverarbeitete Lebensmittel und reduziert Zucker, Weißmehlprodukte und Süßgetränke deutlich. Die Energiezufuhr erfolgt vorzugsweise über hochwertige Proteine, langkettige Kohlenhydrate und gute Fette statt über schnelle Zucker und stark verarbeitete Snacks.
Der Glycoplan wird gezielt zur Unterstützung eines gesunden Stoffwechsels und bei Stoffwechselbelastungen wie Metabolischem Syndrom, Diabetes, Adipositas und NAFLD eingesetzt. Die sehr geringe Zufuhr „schlechter“ Kohlenhydrate („very low bad Carb“) zielt darauf ab, Blutzucker zu stabilisieren, Entzündungen zu reduzieren und die Stoffwechselvitalität zu fördern.
Mit dem Glycoplan setzen wir seit vielen Jahren auf eine wissenschaftlich fundierte, stoffwechselfreundliche, antientzündliche Ernährung – weniger Zucker, weniger Weißmehl und weniger stark verarbeitete Produkte, dafür natürliche, proteinreiche Lebensmittel, gesunde Fette und viel Gemüse – auch in Anlehnung an die TELLER von HAVARD und an LANCET, und lange bevor die Ernährungspyramide in den USA überarbeitet und nun aktualisiert wurde wurde. (> hier).
Es ist an der Zeit, dass andere Länder, deren Gremien und Leitlinien ebenfalls dem aktuellen Stand der Wissenschaft folgen.

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Diese Abbildung zeigt die „Planetary Health Plate“, eine Ernährungsweise, die sowohl die menschliche Gesundheit als auch die Nachhaltigkeit des Planeten fördert. Diese flexitarische Diät, die 2019 von Wissenschaftlern in Zusammenarbeit mit The Lancet vorgestellt wurde, zielt darauf ab, die wachsende Weltbevölkerung gesund zu ernähren und gleichzeitig die ökologischen Belastungsgrenzen der Erde einzuhalten.
Quelle: Marcone, A. L., Darmstadt, G. L., Challamel, G. A., Mathur, M. B., & Gardner, C. D. (2023). Effects of an educational planetary plate graphic on meat consumption in a Stanford University dining hall: a randomized controlled trial. BMC nutrition, 9(1), 106. (> hier)
Weitere > Abbildungen.
„Glycoplan“ ist ein eingetragenes Warenzeichen.